Letzter Stop: Moskau

(3. Dezember)

Am Nachmittag sind wir die Rückreise nach Moskau angetreten und gegen Abend am Flughafen Domodedovo gelandet. Mit dem Bus zur U-Bahn und zum Hotel, um die Taschen abzulegen. Zum Abendessen sind wir zur U-Bahn Station Kurskaya gefahren und haben das coole vegetarische Restaurant „d’ivan“ gefunden. Die Gegend scheint gerade renoviert zu werden und man findet hier viele coole Cafes und Bars. Das Essen war lecker und sie haben den Laden für uns extra länger offen gelassen. Dann sind wir noch etwas in der Gegend spazieren gegangen.

 

We left St.Petersburg in the afternoon to our last station Moscow. With bus and metro we went to our hotel and then to the cool veggi restaurant „d’ivan“ close to the Kurskaya metro station. As they seemed to like us, they kept the place open longer for us and the dishes were so yummy, that we decided to come back again. The area around the Kurskaya metro station seems to be one of the new Moscow hot spots. Many buildings are being renovated, new shops and cool restaurants are all around. 

(4. Dezember) 

 

Heute mussten wir in der Früh das Hotel wechseln und wurden um 11 von Sergey in der Lobby abgeholt, um uns seine Stadt mit dem Auto zu zeigen. Für uns war es perfekt, dass wir die Stadt von einem Local gezeigt und erklärt bekamen. Mit seinem SUV fuhr er uns zu einigen wichtigen Gebäuden und erzählte uns Spannendes über Moskau. Er zeigte uns die Stalin Wolkenkratzer, auch Sieben Schwestern genannt. Eines dieser Gebäude beheimatet eine riesige Universität, von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt. Wir fuhren an den moskauer Filmstudios („Soviet Hollywood“) vorbei in den Norden der Stadt, wo wir den riesigen Fernsehturm, das Kosmonautenmuseum und das „Arbeiter und Kolochsbäuerin“-Denkmal zu sehen bekamen. Nach etwa drei Stunden hatten wir einen guten Überblick über Moskau bekommen.

 

At 11am Sergey, a Russian colleague of dad did pick us up at the hotel and did give us a first class Moscow sightseeing tour as only a local can do. With his big SUV, he did drive us around the city and did show us many of the land marks such as the Stalin skyscrapers (seven sisters), Gorky park and the huge Moscow university and the great view over the city from there. We also passed by the Mosfilm film studios (Soviet hollywood). In the north of the city, he showed us the 550m TV-tower (the needle), the cosmonautics monument with the space museum and the „Worker and Kolkhoz Woman“ monument, which still today is the logo of the official Mosfilm TV. And he gave us lot’s of anecdotes and background info. After 3 hours we had a real good overview over this great city and it’s history of the past 100 years. 


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Später haben wir den Izmailovsky Markt besucht. Er befindet sich am izmailover Kreml und wird gerne als Souvenierparadies bezeichnet. Die ganze Anlage ist schon etwas älter und nicht wirklich gut in Schuss. Möglicherweise deswegen und weil wir den Markt bei schlechtem Wetter besucht haben, waren viele Stände leer. Aber trotzdem findet man hier Unmengen von russischen Souveniers und anderen typischen Dingen. Die lustige Stimmung des Marktes, seine guten Preise und Qualität lohnen den Ausflug. Am Abend sind wir wieder in die Kurskaya Gegend gefahren, haben wieder lecker bei „d’ivan“ gegessen und den Abend in einer belgischen Bar ausklingen lassen.
In the afternoon we then went to the Izmailovsky market, next to the Izmailov Kreml and close to the Partisanskaya metro station. This is known as the souvenir and art market for insiders; a bit run-down but still fancy and creative. As the weather was bad, many stores or booth‘ were closed, but we did find all things we wanted to buy. In the evening we went back to the Kurskaya area, to the d’ivan from yesterday and then to a fancy Belgian bar.

(5. Dezember)

Da er uns nun in fast jedem noch so kleinen Dorf unserer Reise begegnet ist, wollten wir heute das Lenin-Mausoleum besuchen, das sich auf dem roten Platz vor dem Kreml befindet. Es hat nur 4 mal in der Woche zwischen 10:00 und 13:00 geöffnet. Man geht eine Treppe runter und geht in einen dunklen Raum, in der Mitte steht ein Sarg mit Glaswänden. Darin liegt Lenin seit knapp 100 Jahren und wird von Innen gekühlt. Ziemlich seltsam, neben dieser Leiche zu stehen, gerade weil sie zu einem solch umstrittenen Menschen gehört.

 

As we have been greeted by Lenin in each and every village across Russia, we did not want to leave the country without seeing him in person. So we started the day with a visit at his mausoleum, which is open only for 3 hours at 4 days per week. After we passed a series of security checks, we entered the building. A stair down into a dark room and there he is lying since almost 100 years, cooled from inside his body. Very mixed feelings to stay just next to such a controversial person, who died almost 100 years ago. 

Dann sind wir in den Norden der Stadt zum Kosmonautenmuseum gefahren. Es ist sehr interessant, mit Modellen, Raumschiffteilen und Raumfahrausrüstung gefüllt. Man bekommt ein sehr gutes Bild über die Geschichte der russischen Raumfahrt und auch der weltweiten Erkundung des Alls.

 

In the afternoon, we went to the “Cosmonaut Museum“, Sergey already showed us from outside. This is a great museum not only about the Soviet and Russian but also the American space missions. Well worth to visit.






Zurück in der Stadt sind wir zur Tretjakow-Galerie gefahren, haben dort im vegetarischen Restaurant „Sok“ lecker gegessen und uns danach die Galerie angesehen. Sie hat uns gut gefallen und scheint zu den „must-sees“ der Stadt zu gehören. Auf den letzten Abend unserer Reise stießen wir später in einer Bar in der Nähe von der „China-Town“ an.

 

Then we went back to the city center, had an excellent early dinner at the restaurant „Sok“ before we went to the Tretjakov gallery, our last „must see“ in Moscow. We closed the day in a cool club close to Chinatown. 





 
(6. Dezember)
Zeit sich zu verabschieden. Um 8:00 haben wir das Hotel verlassen und sind mit der Metro und dem Bus zum Flughafen gefahren. Mittags sind wir nach 3 Monaten und 3 Tagen wieder in München gelandet.

 

Time to say good-bye. At 8am we left the hotel and went to the airport by metro and bus. At noon we arrived in Munich – 3 month and 3 days after we started this great trip along the silk road. 

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St.Petersburg – die Stadt der Zaren

  

(29.November)

Mit dem Taxi ging es am Abend zum Flughafen Kazan. Um 20:00 ging unser Flug nach Moskau Domodedovo. Wir haben in der Nähe vom Flughafen in einem Hotel übernachtet, um am nächsten Morgen einen Flug nach St. Petersburg zu nehmen.

From the hotel we had a very nice taxi driver; he gave us kind of a last sightseeing tour on the way to the airport. At 8pm we had a flight to Moscow Domodedovo, where we had a stay over at an airport hotel as our flight to St.Petersburg is early next morning. 

  

(30. November)

Der Wecker klingelte um 7:30, eine kurze Dusche und ein kleines Frühstück später fuhren wir mit einem Hotelbus zum Flughafen zurück. Mittags sind wir in St. Petersburg gelandet. Hier hatte es 1°, das erste Mal seit Langem, dass etwas Positives auf dem Thermometer stand. Mit Bus und U-Bahn ging es in die Stadt und wir waren vom ersten Moment an von all den schönen alten Gebäuden überwältigt. Als erstes wollten wir aber unsere schweren Taschen loswerden, also suchten wir unser Hotel, das Kempinski Moika 22, das am Kanal „Moika“ gelegen ist. Vom Hotel aus kann man die Eremitage sehen, die keine 3 Minuten zu Fuß entfernt ist. Bald brachte uns der Hunger wieder in die Stadt, wo wir im Cafe „Ukrop“ ein gutes Mittagessen hatten und später durch die Stadt spazierten. St. Petersburg ist eine beeindruckende Stadt, in der man eigentlich mehr Zeit verbringen sollte. Spontan sind wir in ein Ticket-Office gegangen, von denen es einige an den großen U-Bahn Stationen gibt und haben uns Karten für eine Vorstellung besorgt, die auf Musik von Tchaikovsky, Bizet und Mozart basierte. Das Ganze fand in einem kleinen, alten Theater statt, das aber sehr schön hergerichtet war. Das Stück war selbst geschrieben und erzählte eine Geschichte, die bekannte Opern miteinander vereinte (wir verstanden die Geschichte nur teilweise 🤓). Die Musik der Vorstellung kam zwar aus Lautsprechern, aber der Gesang war sehr gut und die Darsteller waren sehr engagiert und erzeugten eine nette, ungezwungene Atmosphäre, ähnlich wie bei „pasta & opera“ Veranstaltungen. Nach der Veranstaltung sind wir durch die nächtlichen Lichter der Stadt gelaufen und haben im „Idiot“ zu Abend gegessen. Ein cooles Lokal mit seriöser Bedienung und sehr gutem Essen.

Early in the morning we had a shuttle to the airport and arrived in our hotel in St.Petersburg at around noon. The thermometer was at cosy + 1°; mixed rain and snow. As this is supposed to be the final of our great trip along the silk road, we rewarded ourself with the Kempinski St.Petersburg hotel. And this was a good choice as it is perfectly located and a great hotel. Hungry, we went to Cafe „Ukrop„, a good location for lunch or coffee and then did stroll just around in the city, impressed by it’s beauty and magnificence. Spontaneously, we went into a ticket office and, with the help of an english speaking customer, we got tickets for a musical performance based on music from Tchaikovsky, Bizet and Mozart for the same evening. It took place in a small theater in an old but beautiful building and was performed by a company of opera singers. Music came from speakers, but the singing was just great and they performed a full story (which we didn’t fully understand 🤓) – everybody was fully engaged, the atmosphere was a bit „pasta & opera“ and we liked it so much, that we did buy a series of CD’s with similar music. This kind of performances we should have also at home. After it was over, we did a long walk along the St.Petersburg channels to the restaurant „Idiot„. Also this did perfectly fit into this pefect day – professional service and perfect food in an unpretentious environment. 

                            

(1. Dezember)

Weil die Eremitage gleich bei unserem Hotel liegt, war es naheliegend, diese Sehenswürdigkeit zuerst zu besuchen. Da es heißt, man bräuchte mehrere Tage, um dieses riesige Museum komplett zu sehen, haben wir uns vorgenommen, uns nicht zu lang an Einzelnem aufzuhalten. Wir sind durchs Untergeschoss, in dem die Archaeologie uns einiges zur Vergangenheit Russlands zeigte (Goldene Horde, Dschingis Khan…) in den ersten Stock gekommen. Hier ist man mit der Zeit ziemlich überfordert mit der Kunst, da man mit Kunstwerken und Bildern nahezu überschüttet wird. Wenn man sich sehr für die einzelnen Werke interessiert, dann sollte man hier wirklich einige Tage einplanen, denn das Museum scheint nach allen Seiten nicht enden zu wollen. Außerdem ist das Gebäude an sich schon den Besuch wert. Die Räume selbst übertreffen sich gegenseitig an ihren schönen Verzierungen und Farben, die meisten mit Gold gesäumt. Es ist wirklich erstaunlich, wie reich die russischen Zaren gewesen sein mussten, die die Eremitage früher als Winterpalast nutzten. Im Obergeschoss findet man später noch fernöstliche Kunst aus Japan, China und anderen asiatischen Ländern. Wir waren von diesem Museum mehr als beeindruckt und haben auch nichts Vergleichbares im Kopf.

As our hotel is close to Hermitage, we started our day just there. We were told, that it takes several days to even see the most important artifacts, so we planned to rush as we also wanted to see other highlights of St.Petersburg. We started with the archeological department in the basement. Only here one can spent a full day with all the artifacts from ancient time, Ghengis Khan’s and Tamerlan’s kingdoms and so on. All the other parts are dedicated to see the pomp and splendor.. Of the Tsar’s winter palace, what the Hermitage was built for, and all the paintings, sculptures and other artifacts. Unbelievable, how rich the Tsars have been! The rooms are competing with eachother with their ornaments, style and the use of gold. As the building stretches along the Neva river, also the view outside is worth the visit. We could not think of having seen anything comparable before. This is definitive a must see! Just after hours you get tired about all this splendor and gold.  

                                        

       
  

Nachdem wir dann den Ausgang aus der Eremitage gefunden haben, sind wir zur Issakskathedrale gegangen, dessen riesige, goldene Kuppel man oft über den Häusern sehen kann. Der Dom ist heute ein Museum und wurde gerade renoviert. Anschließend sind wir in das bekannte „Singer“-Gebäude gegangen, wo sich im ersten Stock des Buchladens „Дом книги“ ein nettes Cafe befindet. Zum Abschluss dieses anstrengenden Tages haben wir uns etwas Erholung im Hotel-Spa gegönnt.

It almost turned dark when we left the Hermitage and we rushed to see the St. Isaac’s Cathedral, the city’s main church and the largest cathedral in Russia, Which is turned into a museum and just finished renovation. Then we visited the „дом книги“ (house of books) in the famous Singer building and had something to eat in the beautiful cafe there. Exhausted as we were, we finished the day in the hotel spa. 

         

(2. Dezember)
Nach einem tollen Frühstück sind wir an der Neva entlang gelaufen und haben das anthropologische Museum besucht. Ein relativ kleines Museum, das man nicht sofort in den Reiseführern findet, aber es hat uns einen guten Überblick über die verschiedenen Volksgruppen der Erde gegeben (z.B. die Salaren, die uns vorher gar kein Begriff waren). Dort gibt es auch eine große Sammlung vom Zar Peter dem Großen, die sich mit körperlichen Abnormalitäten beschäftigt, hunderte Behältnisse mit Körpern sind wahrscheinlich schockierender als mancher Horror-Film. Dann haben wir den großen Fluss überquert und die „Peter & Pauls Festung“ besucht, eine große Burganlage auf einer Insel. Am Fluss, vor der Mauer der Festung haben wir einige Winterschwimmer gesehen, brrr. 

After a royal breakfast, we walked across the Neva and visited the Anthropological museum there. This is not marked as a St.Petersburg must see but the exhibition about tribes from around the world f.i. the „Salars“ from the Himalaya, where we even hadn’t the name before, are definitive worth the visit. There is also a big exhibition, collected by Tsar Peter the Great about nature’s abnormalities, probably more shocking than a horror movie. Then we did a long walk to Peter&Paul, a fortress on an island. Here we saw winter swimmers while we walked outside the fortress along the river; brrrrr.  

           

Weil wir schon auf der anderen Seite der Neva waren, wollten wir die große Moschee besichtigen, aber wir sind auf dem Weg am „Museum of Political History of Russia“ vorbei gelaufen und haben uns entschieden, es uns schnell anzusehen. Aus dem „schnell“ wurden dann 2 Stunden, da es wirklich interessant und gut aufgemacht war. Man hat viel über die politische Geschichte Russlands seit der Zarenzeit erfahren. Das Museum ist übrigens in dem Gebäude gelegen, in dem die Bewegung der Bolschewiken begonnen hat – Lenin hat hier jeden Tag gearbeitet, wir standen in seinem Büro und auf dem Balkon, von dem er seine Reden ans Volk gehalten hat

Next we wanted to visit the big mosque, but occasional we passed the Museum of „Political History of Russia“ and decided to have a look. This look extended to about 2 hours as it was a very interesting exhibition about changes in power in Russia from the Tsar’s up to today and the effects to the peoples‘ life’s. The museum is located in the building where the Bolshevik movement started – Lenin worked here from the day of his return from exile and gave speeches to the masses from his balcony there. Very, very good to learn how life was in Russia over the past 150 years. The Mosque we could then see only from outside, as it was closed already.  

  

   Danach haben wir die Moschee immerhin von außen gesehen und sind noch in den Norden der Stadt gefahren, um den „Grand Maket Russia“ zu besuchen. Hier kann man ganz Russland in einem Raum sehen. Mit viel Technologie, Eisenbahnen und viel Liebe zum Detail konnten wir unsere Russlandreise nachverfolgen. Den Tag haben wir im tollen Restaurant „Kashmir“ beendet.

We took the metro to our next target for today, the „Grand Maket Russia“. This is a huge model of whole Russia from St.Petersburg to Vladivostok and from the Caucasus to Murmansk. Very new with latest model railway technology, it gives a good overview of this vast country, where we were lucky to have seen a good part of on our long journey. We closed this busy day with an excellent vegetarian dinner in the restaurant „Kashmir“ and a long walk back to our hotel well after midnight.  

      

   
    

(3. Dezember)

Unser letzter Tag in St. Petersburg. Wir hatten nun endlich Zeit die Blutskirche von innen zu besichtigen. Sie ist die imposanteste Kirche der Stadt und auch der Platz, an dem der Zar Alexander II 1881 ermordet wurde. Der komplette Innenraum, alle Wände und Decken sind mit kleinen Mosaiksteinen verziert. Danach hatten wir etwas Zeit um Kleinigkeiten einzukaufen und um 2 Uhr mussten wir die Stadt in Richtung Flughafen verlassen. St. Petersburg ist ein „must see“ und wir waren wirklich froh, diesen kleinen Trip gemacht zu haben.

Our last day in St. Petersburg. We just had time to visit the Church on the Spilled Blood. This is the most important Orthodox church in the city and the place, where Tsar Alexander II was assassinated in 1881. It is very beautiful inside, all with small mosaik. Then we just had a bit time for shopping as at 2pm we had to leave towards the airport. St.Petersburg is a must see and we were happy that we had done this trip.

   

    
 

Moscow is Calling

(24. Oktober)

Mit gepacktem Handgepäck sind wir heute mit dem Bus zum Flughafen gefahren, um vom kalten Wolgograd ins noch kältere Moskau zu fliegen. Mit einer Stunde Verspätung sind wir um 16:00 in die Wolken eingetaucht und nach 2 Stunden in Moskau Vnukovo im Dunklen gelandet. Mit Bus und UBahn ging es ins Zentrum und wir sind über die Treppen der Ochotny Rjad Station mitten in die Lichter der riesigen Stadt eingetaucht. Nachdem wir in einem naheliegenden Hotel eingecheckt haben, sind wir ins „Coffeemania“ um die Ecke zum Essen gegangen, Papa hat das Cafe von einem früheren Moskaubesuch erkannt. Gut gesättigt ging es dann natürlich als erstes zum roten Platz und ins „ГУМ“. Auf diesem Platz fühlt man sich klein, umgeben vom Kreml, der Basilius Kathedrale, dem Gum und anderen großen, historischen Gebäuden. Später sind wir lange duchs nächtliche Moskau gelaufen, haben den wunderschönen, prunkvollen Supermarkt „Eliseevsky“ gefunden und waren in einer Bar. Müde sind wir dann weit nach Mitternacht ins Bett gefallen.

With just cabin luggage we went to the airport by bus. There it turned out that each peace of  cabin luggage has a fee almost as high as the ticket, while regular luggage is free. Guess what we did. Security checks are very high and professional. As the flight was delayed by 1 hour we walked around the small airport and detected another „Stalingrad exhibition“ at the airport, which was uninspired and boring. After 2 hours we arrived at Moscow Vnokovo airport and an hour later by bus and Metro we did dive in into the lights of this great city, just next to the Kremlin. We checked in our hotel and had dinner in the „Coffemania“ just around the corner, which dad new from a previous visit. Full and full of energy, we then went right away to the Red Square and ГУМ then did an extensive walk around the city center, went shopping at „Eliseevsky“ on Tverskaya St., the most beautiful grocery store in Moscow. After a last drink at a bar we went back to the hotel just after midnight.

              

(25. Oktober)

Nach einem späten und ausgiebigen Frühstück hat Papa einen Dienst seiner moskauer Rosenkreuzerfreunde besucht und ich hab Moskau erkundet. Zuerst bin ich über die bekannte Arbat-Fußgängerzone gelaufen und dann in Smolenskaya in die Metro gestiegen, um einige der berühmten Bahnhöfe zu besichtigen. Unweit vom roten Platz bin ich wieder ausgestiegen und habe mir die Basilika angesehen. Sie besteht aus 9 Hauptkuppeln und jede einzelne ist anders gestaltet. So ergibt sich außen wie innen ein farbenfrohes, freundliches Bild. Über eine kleine Treppe gelangt man in den zweitem Stock, wo man durch kleine, verwinkelte Gänge zu verschiedenen Räumen gelangt. Später bin ich noch zum weltbekannten Bolschoitheater gelaufen, bevor ich mich wieder mit dem Papa getroffen habe. Wir sind zusammen zum Pushkin Museum gelaufen. Über eine lange Schlange ging es ins imposante Gebäude. Die Architektur überzeugte, die Ausstellungen haben uns allerdings enttäuscht. Viele Kopien, die Räume wirkten etwas wahllos vollgestellt, wie in einem Lager und die Beschreibungen fast alle nur in russisch. Alles in allem war es für uns eine Zeit- und Geldverschwendung. Von hier sind wir über das Bolschoitheater zum guten aber teuren vegetarischen Restaurant „fresh“ gelaufen und haben den Tag im „Ugolek“ beendet.

After a late and extensive breakfast, dad went to a service of his rosycrucian friends while Manu did explore the city by himself. The famous Metro, with all the beautiful, old stations, the Basilika, which has 9 main domes, every of them different from out and inside, and the Bolschoi theater. In the afternoon we met again and went to the Pushkin museum. Impressive building, long queue to get in and then the exhibition itself – too many copies, items arranged like in a warehouse, descriptions in russian only. Overall  we were disappointed and considered this as a waste of time and money. After this, we again explored Moscow by feet, went to the „Cathedral of Christ the Saviour“ and then around the exclusive area behind the Bolschoi theater, where we had dinner at the good but expensive vegi restaurant „fresh“  and closed the day at „Ugolek„, a cool restaurant  and bar in the Bolshaya Nikitskaya.

                          

(26. Oktober) 

Nachdem wir unsere gepackten Taschen im Hotel abgestellt haben, sind wir zum französisch eingerichteten Frühstückslokal „Bakery Michelle“ gelaufen und haben ein tolles Frühstück genossen. Danach haben wir versucht, unsere letzten Stunden in Moskau zu nutzen. Obwohl wir wussten, dass es heute geschlossen war, sind wir wegen dem besonderen Gebäude zum „Museum of Cosmonautics“ gelaufen. Von außen sieht man nur ein silbernes Monument, welches nach oben hin gebogen ist, enger wird und in 107m Höhe in einer symbolischen Rakete endet. Nach kurzer Zeit haben wir uns wieder in die Ubahn gesetzt und sind einige wunderschöne Stationen später bei Tretyakovskaya ausgestiegen. Die dort gelegene, bekannte Gallery war leider auch geschlossen, so haben wir im „Cok“ gegenüber gegessen und uns dann angeschickt, zum Flughafen zu kommen. Moskau ist solch eine schöne Stadt, schade dass wir nicht mehr Zeit hatten. Sicher in Wolgograd gelandet, namen wir den öffentlichen Bus, der einfach ein paar Kilometer zu früh stoppte und uns zu Fuß weiter laufen ließ. Die Brücke über die Zugschienen war gesperrt, wie es aussieht wegen Baufälligkeit. Ob sich daran was ändert ist fraglich. Also mussten wir durch den Hauptbahnhof und dann durch etwas, was wohl ein Park sein soll, bis wir schließlich das Hotel erreichten. Nun war uns der Unterschied zu Moskau sehr deutlich.

After checking out, we left our luggage in the hotel and walked to the area around the Majakowskaja Metrostation. There we had a great breakfast at „Bakery Michelle“  and then enjoyed the beautiful Metro station an the park before. There they have big swings installed, which are used by people of all ages preferreably real old ones – cool!  From there we went to the Museum of Cosmonautics, which was closed today, but the memorial itself was worth the trip. The cosmonautics memorial is reaching to the sky by 107 meters with a symbolic roket at its top.  As last attraction before we had to go to the airport, we went to the galery Tretyakovskaya, which also is closed on Mondays 😒. Just opposite we discovered a vegi restaurant „Cok“ , where we had a great lunch. Then we already had to rush to our hotel, grab our luggage and take the Metro and bus to the airport. Moscow is such a great  city, what a shame, we did not have more time there. Back in Volgograd, the bus took it’s final stop about 2 km away from the hotel, so we had to find our way to cross the railway tracks and station and cross something that is supposed to be a park, before we reached our hotel. What a difference between Moscow and here. We closed the day with a good dinner and some fun in the Grand Cafe next to our hotel.

     

Entschuldigt bitte, dass wir euch hier mit so vielen Bildern bombardieren, aber wir haben einfach so viele schöne Fotos, die wir mit Euch teilen wollen. Deshalb kommen jetzt noch die schönsten Fotos der moskauer Metro.

Please excuse the many pictures here, we simply were so impressed by the many beautiful things and took soo many fotos. Here at last our best pictures from Moscow Metro: