St.Petersburg – die Stadt der Zaren

  

(29.November)

Mit dem Taxi ging es am Abend zum Flughafen Kazan. Um 20:00 ging unser Flug nach Moskau Domodedovo. Wir haben in der Nähe vom Flughafen in einem Hotel übernachtet, um am nächsten Morgen einen Flug nach St. Petersburg zu nehmen.

From the hotel we had a very nice taxi driver; he gave us kind of a last sightseeing tour on the way to the airport. At 8pm we had a flight to Moscow Domodedovo, where we had a stay over at an airport hotel as our flight to St.Petersburg is early next morning. 

  

(30. November)

Der Wecker klingelte um 7:30, eine kurze Dusche und ein kleines Frühstück später fuhren wir mit einem Hotelbus zum Flughafen zurück. Mittags sind wir in St. Petersburg gelandet. Hier hatte es 1°, das erste Mal seit Langem, dass etwas Positives auf dem Thermometer stand. Mit Bus und U-Bahn ging es in die Stadt und wir waren vom ersten Moment an von all den schönen alten Gebäuden überwältigt. Als erstes wollten wir aber unsere schweren Taschen loswerden, also suchten wir unser Hotel, das Kempinski Moika 22, das am Kanal „Moika“ gelegen ist. Vom Hotel aus kann man die Eremitage sehen, die keine 3 Minuten zu Fuß entfernt ist. Bald brachte uns der Hunger wieder in die Stadt, wo wir im Cafe „Ukrop“ ein gutes Mittagessen hatten und später durch die Stadt spazierten. St. Petersburg ist eine beeindruckende Stadt, in der man eigentlich mehr Zeit verbringen sollte. Spontan sind wir in ein Ticket-Office gegangen, von denen es einige an den großen U-Bahn Stationen gibt und haben uns Karten für eine Vorstellung besorgt, die auf Musik von Tchaikovsky, Bizet und Mozart basierte. Das Ganze fand in einem kleinen, alten Theater statt, das aber sehr schön hergerichtet war. Das Stück war selbst geschrieben und erzählte eine Geschichte, die bekannte Opern miteinander vereinte (wir verstanden die Geschichte nur teilweise 🤓). Die Musik der Vorstellung kam zwar aus Lautsprechern, aber der Gesang war sehr gut und die Darsteller waren sehr engagiert und erzeugten eine nette, ungezwungene Atmosphäre, ähnlich wie bei „pasta & opera“ Veranstaltungen. Nach der Veranstaltung sind wir durch die nächtlichen Lichter der Stadt gelaufen und haben im „Idiot“ zu Abend gegessen. Ein cooles Lokal mit seriöser Bedienung und sehr gutem Essen.

Early in the morning we had a shuttle to the airport and arrived in our hotel in St.Petersburg at around noon. The thermometer was at cosy + 1°; mixed rain and snow. As this is supposed to be the final of our great trip along the silk road, we rewarded ourself with the Kempinski St.Petersburg hotel. And this was a good choice as it is perfectly located and a great hotel. Hungry, we went to Cafe „Ukrop„, a good location for lunch or coffee and then did stroll just around in the city, impressed by it’s beauty and magnificence. Spontaneously, we went into a ticket office and, with the help of an english speaking customer, we got tickets for a musical performance based on music from Tchaikovsky, Bizet and Mozart for the same evening. It took place in a small theater in an old but beautiful building and was performed by a company of opera singers. Music came from speakers, but the singing was just great and they performed a full story (which we didn’t fully understand 🤓) – everybody was fully engaged, the atmosphere was a bit „pasta & opera“ and we liked it so much, that we did buy a series of CD’s with similar music. This kind of performances we should have also at home. After it was over, we did a long walk along the St.Petersburg channels to the restaurant „Idiot„. Also this did perfectly fit into this pefect day – professional service and perfect food in an unpretentious environment. 

                            

(1. Dezember)

Weil die Eremitage gleich bei unserem Hotel liegt, war es naheliegend, diese Sehenswürdigkeit zuerst zu besuchen. Da es heißt, man bräuchte mehrere Tage, um dieses riesige Museum komplett zu sehen, haben wir uns vorgenommen, uns nicht zu lang an Einzelnem aufzuhalten. Wir sind durchs Untergeschoss, in dem die Archaeologie uns einiges zur Vergangenheit Russlands zeigte (Goldene Horde, Dschingis Khan…) in den ersten Stock gekommen. Hier ist man mit der Zeit ziemlich überfordert mit der Kunst, da man mit Kunstwerken und Bildern nahezu überschüttet wird. Wenn man sich sehr für die einzelnen Werke interessiert, dann sollte man hier wirklich einige Tage einplanen, denn das Museum scheint nach allen Seiten nicht enden zu wollen. Außerdem ist das Gebäude an sich schon den Besuch wert. Die Räume selbst übertreffen sich gegenseitig an ihren schönen Verzierungen und Farben, die meisten mit Gold gesäumt. Es ist wirklich erstaunlich, wie reich die russischen Zaren gewesen sein mussten, die die Eremitage früher als Winterpalast nutzten. Im Obergeschoss findet man später noch fernöstliche Kunst aus Japan, China und anderen asiatischen Ländern. Wir waren von diesem Museum mehr als beeindruckt und haben auch nichts Vergleichbares im Kopf.

As our hotel is close to Hermitage, we started our day just there. We were told, that it takes several days to even see the most important artifacts, so we planned to rush as we also wanted to see other highlights of St.Petersburg. We started with the archeological department in the basement. Only here one can spent a full day with all the artifacts from ancient time, Ghengis Khan’s and Tamerlan’s kingdoms and so on. All the other parts are dedicated to see the pomp and splendor.. Of the Tsar’s winter palace, what the Hermitage was built for, and all the paintings, sculptures and other artifacts. Unbelievable, how rich the Tsars have been! The rooms are competing with eachother with their ornaments, style and the use of gold. As the building stretches along the Neva river, also the view outside is worth the visit. We could not think of having seen anything comparable before. This is definitive a must see! Just after hours you get tired about all this splendor and gold.  

                                        

       
  

Nachdem wir dann den Ausgang aus der Eremitage gefunden haben, sind wir zur Issakskathedrale gegangen, dessen riesige, goldene Kuppel man oft über den Häusern sehen kann. Der Dom ist heute ein Museum und wurde gerade renoviert. Anschließend sind wir in das bekannte „Singer“-Gebäude gegangen, wo sich im ersten Stock des Buchladens „Дом книги“ ein nettes Cafe befindet. Zum Abschluss dieses anstrengenden Tages haben wir uns etwas Erholung im Hotel-Spa gegönnt.

It almost turned dark when we left the Hermitage and we rushed to see the St. Isaac’s Cathedral, the city’s main church and the largest cathedral in Russia, Which is turned into a museum and just finished renovation. Then we visited the „дом книги“ (house of books) in the famous Singer building and had something to eat in the beautiful cafe there. Exhausted as we were, we finished the day in the hotel spa. 

         

(2. Dezember)
Nach einem tollen Frühstück sind wir an der Neva entlang gelaufen und haben das anthropologische Museum besucht. Ein relativ kleines Museum, das man nicht sofort in den Reiseführern findet, aber es hat uns einen guten Überblick über die verschiedenen Volksgruppen der Erde gegeben (z.B. die Salaren, die uns vorher gar kein Begriff waren). Dort gibt es auch eine große Sammlung vom Zar Peter dem Großen, die sich mit körperlichen Abnormalitäten beschäftigt, hunderte Behältnisse mit Körpern sind wahrscheinlich schockierender als mancher Horror-Film. Dann haben wir den großen Fluss überquert und die „Peter & Pauls Festung“ besucht, eine große Burganlage auf einer Insel. Am Fluss, vor der Mauer der Festung haben wir einige Winterschwimmer gesehen, brrr. 

After a royal breakfast, we walked across the Neva and visited the Anthropological museum there. This is not marked as a St.Petersburg must see but the exhibition about tribes from around the world f.i. the „Salars“ from the Himalaya, where we even hadn’t the name before, are definitive worth the visit. There is also a big exhibition, collected by Tsar Peter the Great about nature’s abnormalities, probably more shocking than a horror movie. Then we did a long walk to Peter&Paul, a fortress on an island. Here we saw winter swimmers while we walked outside the fortress along the river; brrrrr.  

           

Weil wir schon auf der anderen Seite der Neva waren, wollten wir die große Moschee besichtigen, aber wir sind auf dem Weg am „Museum of Political History of Russia“ vorbei gelaufen und haben uns entschieden, es uns schnell anzusehen. Aus dem „schnell“ wurden dann 2 Stunden, da es wirklich interessant und gut aufgemacht war. Man hat viel über die politische Geschichte Russlands seit der Zarenzeit erfahren. Das Museum ist übrigens in dem Gebäude gelegen, in dem die Bewegung der Bolschewiken begonnen hat – Lenin hat hier jeden Tag gearbeitet, wir standen in seinem Büro und auf dem Balkon, von dem er seine Reden ans Volk gehalten hat

Next we wanted to visit the big mosque, but occasional we passed the Museum of „Political History of Russia“ and decided to have a look. This look extended to about 2 hours as it was a very interesting exhibition about changes in power in Russia from the Tsar’s up to today and the effects to the peoples‘ life’s. The museum is located in the building where the Bolshevik movement started – Lenin worked here from the day of his return from exile and gave speeches to the masses from his balcony there. Very, very good to learn how life was in Russia over the past 150 years. The Mosque we could then see only from outside, as it was closed already.  

  

   Danach haben wir die Moschee immerhin von außen gesehen und sind noch in den Norden der Stadt gefahren, um den „Grand Maket Russia“ zu besuchen. Hier kann man ganz Russland in einem Raum sehen. Mit viel Technologie, Eisenbahnen und viel Liebe zum Detail konnten wir unsere Russlandreise nachverfolgen. Den Tag haben wir im tollen Restaurant „Kashmir“ beendet.

We took the metro to our next target for today, the „Grand Maket Russia“. This is a huge model of whole Russia from St.Petersburg to Vladivostok and from the Caucasus to Murmansk. Very new with latest model railway technology, it gives a good overview of this vast country, where we were lucky to have seen a good part of on our long journey. We closed this busy day with an excellent vegetarian dinner in the restaurant „Kashmir“ and a long walk back to our hotel well after midnight.  

      

   
    

(3. Dezember)

Unser letzter Tag in St. Petersburg. Wir hatten nun endlich Zeit die Blutskirche von innen zu besichtigen. Sie ist die imposanteste Kirche der Stadt und auch der Platz, an dem der Zar Alexander II 1881 ermordet wurde. Der komplette Innenraum, alle Wände und Decken sind mit kleinen Mosaiksteinen verziert. Danach hatten wir etwas Zeit um Kleinigkeiten einzukaufen und um 2 Uhr mussten wir die Stadt in Richtung Flughafen verlassen. St. Petersburg ist ein „must see“ und wir waren wirklich froh, diesen kleinen Trip gemacht zu haben.

Our last day in St. Petersburg. We just had time to visit the Church on the Spilled Blood. This is the most important Orthodox church in the city and the place, where Tsar Alexander II was assassinated in 1881. It is very beautiful inside, all with small mosaik. Then we just had a bit time for shopping as at 2pm we had to leave towards the airport. St.Petersburg is a must see and we were happy that we had done this trip.

   

    
 

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2 Kommentare

  1. gauting90 · Dezember 8, 2015

    Toll! In Petersburg war ich in meiner Jugendzeit ….
    Schön und interessant. Friedliche Reise weiter. Grüsse beide Ensinger 🙂

    Gefällt mir

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